Unsere Ranger*innen waren in den vergangenen Wochen auf den Flächen unterwegs und konnten folgende Entwicklungen dokumentieren:
Wildbeobachtungen: In mehreren Bereichen wurden Wildtiere gesichtet. Insbesondere haben Wildschweine den Boden stark aufgewühlt – ein Zeichen für die beginnende natürliche Umgestaltung des Geländes. Diese Bodenbearbeitung durch Tiere ist förderlich für die perspektivische Wiedervernässung und Moorausbildung.
Zauneidechse gesichtet: Die Sichtung der streng geschützten Zauneidechse bestätigt, dass sich Lebensräume für seltene Arten entwickeln.
Blühender Ginster und Akazien: Erste Blüte zeigt sich bei Ginster und Robinien (Akazien). Das ist ein gutes Zeichen für die Insektenwelt und unterstreicht die steigende Biodiversität auf den Flächen.
Pflege der Entwässerungsgräben: In Vorbereitung auf spätere Wiedervernässungsmaßnahmen wurden bestehende Entwässerungsgräben freigeschnitten und entkrautet. Dies dient der besseren Kontrolle und Anpassung der Wasserführung auf dem Gelände.
Generell gilt leider: Brandenburg erlebt in diesem Jahr eine besonders ausgeprägte Dürreperiode. Die Trockenheit wirkt sich auch auf unsere Projektflächen aus und erhöht die Gefahr von Waldbränden erheblich. Diese Entwicklungen unterstreichen die Relevanz unserer gemeinsamen Arbeit für den Klima- Biodiversitäts- und Moorschutz noch einmal deutlich.


